Wellenreiten - Surfen in Surfcamps mit Surfschulen- Auf dieser webseite findet ihr alles zum Thema Wellenreiten im Urlaub in Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Bali, Frankreich, Portugal und Marokko. Infos zum Wellenreiten allgemein, Surfboards, Links und Wetter

Surfequipment - Surfboards, Anzüge und Zubehör

... hier findet ihr eine kleine Übersicht über das notwendige Material, um Wellenreiten zu gehen. Ihr benötigt im Grunde nur ein Board und etwas Wax. Falls es zu frisch wird noch einen Neoprenanzug und eine Leash, damit euch das Board nicht abhaut!
Die richtige Boardgrösse passt ihr eurem Fahrkönnen an. Am besten lasst ihr euch am Anfang eurer Surfkarriere von einem Surflehrer oder in einem guten Shop für Wellenreitboards beraten.
Auf dieser Seite könnt ihr euch schon einmal einlesen und das Gröbste über Fahreigenschaften, Outline, Einsatzbereich und Möglichkeiten der unterschiedlichen Surfboards erfahren.
Weitere Infos zu den Boards findet ihr auch im Surf-Blog und wenn ihr Fragen zu den Wellenreitboards habt, dann öffnet einfach selbst einen Blog!

Wellenreiten
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Wellenreitboards/Surfboards - die Surfbretter, die die Welt bedeuten...

Um ein Shortboard zu fahren, müsst ihr schon ein wenig die hohe Schule des Wellenreitens beherrschen, aber wenn ihr einmal Kelly Slater richtig rippen seht, dann wisst ihr, das geht nur auf einem Shortboard. EIn Short verfügt in der Regel über drei Finnen, eine spitze Nase im Bugbereich und ein abgerundetes oder schwalbenschwanzähnliches Heck. Für den besseren Grip befindet sich am Heck ein Softpad, auf dem sich eure Füsse wohl fühlen.
Aerials, richtig radikale Turns sind eben nur mit einem Shortboard möglich und im Reisegepäck ist es auch handlich, aber denkt daran: Ihr müsst schon eine zeitlang auf dem Brett gestanden haben, um ein Shortboard wirklich zu beherrschen. Mit einem Shortboard erlebt ihr beim Wellenreiten echtes Skateboarder-Feeling!
Ein Fish: Klein und dick passt wohl ganz gut als Begrifflichkeit. Der Fish unterscheidet sich weniger in der Länge, als in der Breite zum Shortboard. Besonders im Heckbereich, wo ihr oft einen Schwalbenschwanz findet, ist der Fish breiter und verfügt über mehr Volumgen. Häufig ist auch die Nase etwas abgerundet, dadurch wird der Fish kürzer und passt besser ins Gepäck ;-)
Durch die Breite und das zusätzliche Volumen ist ein Fish für Aufsteiger leichter zu fahren und auch sehr beweglich in der Welle. Für aggressive Surfer ist ein Fish aber oft zu träge auf der Welle.

Das Funboard oder auch Mini-Malibu (je länger, desto eher eine Malibu!) ist das klassische Surfboard. Dieses Board wird häufig zur Schulung eingesetzt und eignet sich perfekt als Allrounder für alle Bedingungen. Im Vergleich zum Shortboard und Fish ist es wesentlich länger und bietet somit mehr Halt und Statbilität, was natürlich zu lasten der radikalen Turns geht. Die Länge eine durchschnittlichen Funboards beträgt: 6´8 bis 8´0. Im Nose und Tailbereich sind die Funboards, Malibus und Mini-Malibus in der Regel abgerundet.

Auf dem Longboard lässt sich das Wellenreiten definitiv am leichtesten Lernen. Longboards beginnen bei ca. 8.0 Länge und auch Boards von 10.6 oder sogar 11.2 sind keine Seltenheit. Die Boards eignen sich auch schon bei kleinen Wellen und erleichtern aufgrund des hohen Auftriebs das Anpaddeln und das herauspaddeln. Einzig das Durchqueren der Welle ist auf einem Longboard nicht so leicht. Wenn ihr mit einem echten Longboard an den Strand kommt, dann seid ihr mit Sicherheit die souligsten Surfer und akrobatische Meisterleistungen, wie Kopfstände, zu zweit surfen oder rückwärts surfen lassen sich am besten auf dem Longboard fabrizieren.


Surfanzüge halten euch warm - Ohne Neoprenanzug geht es nur an den wenigsten Spots in die Wellen!

 

Das Lycra ist ein idealer Sonnenschutz. Es ist aus speziell elastischem Material hergestellt uns somit schmiegt es sich an den Körper an. Es gibt Lycras mit Neopreneinsatz, die gleichzeitig auch gegen die Kälte schützen. Aber auch das klassische Lycra ist ein guter Windschutz und deshalb immer angenehm auf dem Wasser anzuhaben. Wichtig auch für die Männer: Mit dem Lycra schützt ihr euer BRusthaar vor der schmerzhaften Wachsbehandlung auf dem Board!
In wärmeren Gefilden lohnt sich die Anschaffung eines Shorties. Der Shorty ist ein Neoprenanzug mit kurzem Armen und kurzen Beinen. Je nach Ausstattung ist dieser aus 1,5-4mm dickem Neopren und dementsprechend auch die Wärmewirkung. Wenn ihr in nicht allzu warmen Wasser sehr lange unterwegs sein, raten wir zu einem Shorty um besonders die Nieren lecker warm zu behalten.
Der Steamer eignet sich für mittlere bis kalte Temperaturen. Ihr bekommt einen Steamer als Kurzarm oder auch als Langarm. Einige Modelle werden auch als Overknees geliefert, als mit 3/4 langem Bein. Bei dem Einkauf solltet ihr darauf achten, dass das Neopren weich ist und euren Wetterverhältnissen entsprechen. Steamer gibt es von 2-8mm Dicke und je kälter es draussen ist, desto dicker muss auch euer Neopren sein. Zum Anprobieren solltet ihr euch eine Menge Zeit lassen, denn der Anzug muss ganz genau sitzen, sonst kommt es zu Auskühlungen. Wichtig auch: Es gibt Neopren-Anzüge für Windsurfer und Wellenreiter. Die Windsurfanzüge sind anders geschnitten, also kauft euch als Surfer lieber gleich einen Anzug, der für Wellenreiter geschnitten ist.

... und nun noch ein paar Worte zu dem Zubehör beim Surfen, aber seid gewiss: Viel ist es nicht. Verglichen mit anderen Wassersportlern, wie Seglern, Windsurfen oder besonders Kiteboardern kommt ihr mit kleinem Gepäck an den Strand und auch auf Reisen benötigt ihr nicht allzu viel in eurer Equipmentbag. Hier eine kleine Übersicht:

Finnen/Fins:
Sie gehören in das Board, damit das Brett steuert. Besonders auf Flugreisen sind abnehmbare und austauschbare Finnen geeignet, den diese brechen auf dem Transport nicht ab (wenn ihr sie herausgeschraubt habt!) und selbst wenn, so bekommt ihr überall Ersatzfinnen. Grundsätzlich könnt ihr euch merken: Je länger die Finnen, desto schneller und geradliniger fährt das Board. Mit kleinen Fins sind radikalere Moves möglich. Fins: Sind die Steuerung des Boards. Sie können fix montiert oder austauschbar (FCS-System) sein. Kleine Fins ermöglichen mehr Beweglichkeit, größere Fins bieten eine höhere Geschwindigkeit und eine höhere Drehfreudigkeit.

Leash: Nun brauchst du noch eine Hundeleine, damit das Board dir nicht wegschwimmt. Das Ding nennt man im Surferjargon leash. Die Gummileine wird hinten am Board befestigt und an deinem hinteren Fuss (Du weisst nicht, welches dein hinterer Fuss ist? Ganz einfach: Stell dich hin, mach die Augen zu und lass dich von hinten schubsen. Der Fuss, der sich nun zu erst bewegt, ist dein vorderer und der andere der Hintere!). Also die Leash nun an den Fuss und los geht es ins Wellenreitvergnügen. Wichtig aber: Du bist mit der Leash mit dem Board verbunden. Achte also bei einem Waschgang auf dein Board und schütze beim Auftauchen deine Rübe!

Grip Pad: Das lustig bunte Ding am Heck bietet deinem hinteren Fuss mehr Halt und besseren Fahrkomfort. Das Pad ist nicht nur schick, sondern auch wichtig und bequem, also nicht vergessen! Je länger das Board, desto unwichtiger übrigens das Pad, denn auf dem Longboard stehst du eh selten ganz hinten.

Wax: oder auch Sex-Wax oder Wachs ist tatschächlich Wachs, den du auf dein Brett schmierst. Dadurch bekommt dein Fuss eine bessere Standfestigkeit auf dem Board, er klebt also quasi fest. Bitte beachte genau die Wassertemperatur, den für unterschiedlich warmes Wasser gibt es auch unterschiedlichen Wax. Ob du dich dann für Kokos oder Erdbeer entscheidest oder du den Wachs von Mrs. Palmers oder lieber Sex Wax nimmst, ist eine Einstellungsfrage... probiere es einfach aus.

Board-Bag: Last but not least solltest du dein gutes Stück am Strand und auf dem Transport immer in ein Boardbag einpacken. Je nach Belastung gibt es diese Flugtauglich oder nur als Sonnenschutztüte. In jedem Fall schont es dein board vor Hitze, Schlägen, Stössen und den neidischen Blicken der anderen.


... habt ihr noch weitere Fragen zum Material beim Wellenreiten? Postet einfach in unseren Surf-Blog und irgendein Surf-Buddy wird euch eure Frage zufriedenstellend beantworten.